Willkommen auf der Website der Gemeinde Speicher



Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken

Anlässe

Usama Al Shahmani – „In der Fremde sprechen die Bäume Arabisch“

15. Feb. 2020
18:00 Uhr

Ort:
Kul-Tour auf Vögelinsegg
Hohrüti 1
9042 Speicher
Preis:
Fr. 80.00
Organisator:
Kul-Tour auf Vögelinsegg
Kontakt:
Elsbeth Gallusser
E-Mail:
info@kul-tour.ch
Anmeldung:
Reservation: 071 340 09 01 oder info(at)kul-tour.ch
Website:
http://www.kul-tour.ch


Lesung – musikalisch begleitet vom syrischen Komponisten
Bahur Ghazi
Kulinarisch umrahmt von syrisch-libanesischen Gerichten – kreiert vom syrischen Koch
Nadal Aldroubi

Usama Al Shahmani wurde 1971 in Bagdad geboren. Er hat arabische und moderne arabische Literatur studiert. Er publizierte 3 Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 wegen eines regimekritischen Theaterstücks aus dem Irak fliehen musste.
Heute lebt und arbeitet er als Dolmetscher, Kulturvermittler, Übersetzer, und vor allem als Autor in der Schweiz. Seine Romane schreibt er inzwischen in Deutscher Sprache.Seine Bücher finden im ganzen deutschsprachigen Raum grosse Beachtung.

NZZ: 4.1.2019
Al Shahmani hütet sich davor, Flucht und Exil zu romantisieren. Not und Verzweiflung sprechen aus vielen seiner Sätze. Aber in allen seinen Erzählungen von vergeblicher Arbeitssuche, von Entbehrungen, von der Sehnsucht nach der im Irak zurückgebliebenen Familie, von der Sorge um die Menschen und das Land bleibt eines spürbar: der unbedingte Wille, an jenem Ort anzukommen, wohin ihn das Schicksal verschlagen hat.
Das Verlangen nach Sprache: Das beginnt, wenig erstaunlich für einen Literaten und naheliegend freilich in jeder Hinsicht, bei der Sprache. Kaum in der Schweiz, lernt Al Shahmani im Selbststudium Deutsch. Heute schreibt er nicht nur seine Bücher auf Deutsch, er übersetzt auch Adorno oder Schleiermacher ins Arabische. Zugleich zeigt sich gerade an der Sprache in exemplarischer Weise, wie nah Schmerz und Glück im Leben eines Flüchtlings liegen.

Bahur Ghazi ist Komponist und Musiker aus Syrien. Sein Instrument ist die traditionelle arabische Laute „Oud“.
Sein politisches Engagement im Krieg in Syrien wurde ihm und seiner Frau zum Verhängnis. Als politische Flüchtlinge gelangten sie 2011 in die Schweiz.
Ghazi schreibt Musik für Jazz-Formationen, klassische Orchester und Theater. Er tritt als Solo-Musiker und in verschiedenen Formationen auf.
Er kann auf eine grosse stilstische Vielfalt zurückgreifen: von arabischen Klängen über die europäische Klassik bis hin zu Jazz, traditionellem Folk und Schweizer Volksmusik.

Südostschweiz, 3. März 2018
In seine Heimat Syrien versetzte sich Ghazi mittels Imagination. Diese Eindrücke führten ihm beim Komponieren dergestalt die Feder, dass sich sogar der Hörer auf beinahe unheimliche Weise nach Syrien versetzt fühlt. Mal steht man mitten in der Wüste, nimmt das Flimmern der Luft wahr. Mal scheint sich der Alltag in Palmyra vor einem abzuspielen, oder man wähnt sich auf der Flucht, wenn im Stück «The Getaway» instrumentale «Schüsse» abgefeuert werden.

Talal „Nadal“ Aldroubi, wie er mit vollem Namen heisst, ist in Hosaka geboren und in Damaskus aufgewachsen. Er erlernte das Kochen in einem der Spitzenrestaurants in Syrien, dem Cham Palace. Dort war er „Chef de Partie“ für Italienische und Japanische Küche. Später, nach dem obligatorischen Militärdienst, den er bei einem General als Koch für dessen Familie und hohe militärische oder politische Gäste absolvierte, wurde er von der belgischen Botschaft in Damaskus angeworben. Hier war er wiederum für den Botschafter und dessen Familie sowie deren Gäste verantwortlich. Er lernte die belgische Küche kennen und vertiefte sein Wissen in der französischen Küche.
2006 kam Nadal in die Schweiz. Erst in seiner neuen Heimat lernte er die Küche des arabischen Kulturkreises neu kennen und lieben. Seither verfeinert er seine orientalischen Rezepte und teilt sie gern mit seinen „Kochschülern“. Selbstverständlich kocht er auch regelmässig an den verschiedensten Anlässen und bekocht seine Gäste neben der arabischen Küche auch mit Gerichten aus Spanien, Frankreich und der Schweiz. Auch findet man ihn am jährlichen Nationenfest in Romanshorn, wo er mit seinem Stand Syrien vertritt.

Hauptsponsoren
Kulturförderung Appenzell AR
St. Galler Kantonalbank

Sponsoren
Brauerei Schützengarten AG St. Gallen
Die Mobiliar Generalagentur St. Gallen Rinaldo Städler
Elektro Schwizer AG, Appenzell und Speicher
Eugen Hutterli AG, Malerei Speicher
Koster Holzwelten AG, Arnegg
Külling Optik, St. Gallen
Kuoni AG Cotravel
Kuratli Gartenbau, Lustmühle
Migros Kulturprozent
Trewitax, St. Gallen AG
Wild Sanitär/Spenglerei AG, Speicher

(Abmeldung von unseren Informationen: an info(at)kul-tour.ch